CAROLIN LEYCK


In der Serie „Lob des Schattens“ geht Carolin Leyck für sich ganz neue Wege. Die Farbe Schwarz, die zuvor nie in ihren Arbeiten vorkam, wird hier zur Bühne für die Fülle und Schönheit der anderen Farben. Die Figuren entstehen aus der Interpretation organischer Formen. Der Farbauftrag ist, im Gegensatz zum Schwarz, leicht, luftig und transparent. Der malerische Prozess ist ein hinzufügen und wegnehmen sowie ein modellieren der Form. Diese Form steht fast wie eine Skulptur im Raum und bewegt sich doch leicht und flatterhaft.


Lob des Schattens
29,6 x 21 cm
Pigment/Acryl auf Holz
Estimated Value 400€
Starting Bid 200€

Die Serie „Lob des Schattens“ von Carolin Leyck ist inspiriert von dem gleichnamigen Buch von Jun’ichiro Tanizaki. Darin beschreibt der Autor Unterschiede zwischen der japanischen und der europäischen Ästhetik. Vor allem die Beispiele über den Umgang mit Licht und Schatten und die Bedeutung von Schwarz in Japan haben die Künstlerin herausgefordert das erste Mal mit dieser Farbe zu arbeiten.
Schwarz ist eigentlich keine Farbe, sondern die Abwesenheit von Farbe. Sie absorbiert fast vollständig das Licht. Sie wird hier zur Bühne für die Fülle und Schönheit der anderen Farben. 

Der Farbauftrag ist, im Gegensatz zum Schwarz luftig und transparent. Die farbigen, fast kalligrafischen Pinselstriche leuchten geradezu von innen heraus. Auf der Suche nach einem besonderen Farbklang im Bild bewegt sich die Künstlerin zwischen Erfahrung, Zufall und Intuition.


Die Motive entstehen aus der Interpretation organischer Naturformen. Der malerische Prozess ist ein hinzufügen und wegnehmen. Wie ein Bildhauer modelliert sie die Figur die am Ende selbstbewusst  dasteht. Es sind organische Skulpturen die sich freudig und humorvoll im Raum bewegen und im Kontrast zum Schwarz so leicht und flatterhaft wirken.